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Leben mit der Natur

Die Natur, begriffen als ein vom Menschen unabhängiges System...kann dem Menschen ein Gegenüber sein.


Der Mensch kann in der Natur von seinem konkreten Leben „abschalten“ von dem Leben in der Enge der Stadt, dem Arbeitsleben, dem Konsum und dem sozialem Umfeld.

 

In der NATUR begegnet der Mensch einer Welt, die das alles nicht hat, was den Mensch in seinem Leben ausmacht.


Es ist dieser Faktor, den die Natur zu einem „neutralen“ Raum sein lässt, wo der Mensch SEIN kann unabhängig von der Realität seines sonstigen Lebens.

 

Hier, in der Natur, kann der Mensch seinen eigenen Blickwinkel verfolgen, hier schreibt ihm niemand vor, was wichtig oder unwichtig ist. Die Natur will nichts von ihm, dem Betrachter, dem Beobachter. Die Natur lässt ihn, den Beobachter so, wie er ist, er muss keine Funktion erfüllen und er muss keine „Rolle“ spielen- dadurch kann er sich als „Ganzes“ fühlen. Er bewegt sich mit seinem Köper durch die Natur, er kann etwas beobachten, er kann aber auch vor sich hinträumen, er kann stehen bleiben, dem Wind lauschen, oder sich an der verschiedenen Grüntönen erfreuen. Hier gibt es kein Arbeitspensum, keine Bezahlung, keinen Zeitplan und keine Gebiets Zuordnungen.

Wald mit Bach

 

Er befindet sich in einem freien Raum, er ist sein eigener Herr aber...und das ist das Besondere:..... es existiert etwas jenseits von ihm, eine Lebendigkeit, eine Schönheit, an der er teilhaben kann, ohne, dass er dafür etwas leisten oder bezahlen muss.


Er kann sich dadurch selber in seiner individuellen Besonderheit „vergessen“.


Der Mensch selbst ist der Natur unwichtig... hier reagiert nichts auf ihn...die Natur will nichts von dem Menschen.

 

Das gibt ihm, den Besucher des Walds, dem Spaziergänger, dem Wanderer ein Gefühl der Leichtigkeit, der Freude, des Glücks...hier kann er einfach nur „Da-Sein“.