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Der Wald als athmosphärischer Raum

  1. Was ist das besondere am Wald?
  2. Was macht ihn aus?
  3. Was unterscheidet ihn von der Bergwelt, von einer Dünenlandschaft, von Wiesen und Feldern?

 

Der Wald bildet tatsächlich einen spezifischen „RAUM“.


Als Raum definieren wir etwas, das einen Boden hat, seitliche Begrenzungen und eine Art Decke darüber oder Dach. Es ist das Besondere des Waldes, das die spezifische Form der Bäume mit ihren Wurzeln den Boden und mit ihren Kronen den Boden und das „Dach“ dieses Raumes „Wald“ definieren. Wie ein Schutzraum für den Menschen;  vor Regen oder Schnee, Wind oder Sturm.

 

Im Wald sind die Geräusche jenseits des Waldes gedämpft; z.B. die Geräusche der nächsten Stadt.


Der Wald bildet einen eigenen akustischen Raum. Es ist ruhig im Wald, regelrecht still. Wir hören das Rauschen der Blätter der Bäume, die Vögel etc.


Im Wald gibt es besondere Gerüche. Manche Bäume riechen, wie die Nadelhölzer, aber auch andere Pflanzen im Wald haben durch den Humusboden einen anderen Geruch als eine Wiesenlandschaft mit Lehmboden. Im Wald ist es meistens feuchter, wie in anderen Landschaften, da der Humusboden und das Holz der Bäume die Feuchtigkeit speichern können.

 

Durch die Abschirmung der Blätter gegenüber dem Himmel, sehen wir im Wald den Himmel nicht; das Licht ist durch die Blätter gedämpft; manchmal ist es im Wald regelrecht dunkel.
Von dieser Stimmung leben die Märchen; ein Wald kann Angst machen und düster, bedrohlich wirken.

Bemooster Wald

 

Der Wald, wenn er naturbelassen ist, und verschiedene Höhenschichten von Pflanzen und Bäumen da sind, kann undurchdringlich dicht wirken, dann ist es ein Raum, der undurchschaubar wirkt und kaum begehbar. Dieses „Dickicht“ , das Undurchdringliche, ist geheimnisvoll; es kann Angst machen oder locken es zu entdecken.