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Das Leben der Bäume

Bäume sind lebende Organismen. Als solche verdienen sie Respekt und sind Teil der Natur. Das Baumleben ist geprägt von verschiedenen Vorgängen in der Zelle. Es finden bestimmte  Stoffwechselvorgänge statt.

 

Bäume sind sehr weit entwickelte Pflanzen und gehören zu den größten Organismen. Von anderen Pflanzen unterscheiden sie sich durch ihr starkes Höhenwachstum. Vor allem die hervorragenden statischen Eigenschaften des Holzes und die damit verbundene Fähigkeit der Bäume, ihre Krone weit über alle anderen Pflanzen zu erheben, hat Bäume zu der konkurrenzfähigsten Lebensform unter den Pflanzen werden lassen.

 

Baum im Fokus

Die meisten Bäume sind größer als der Mensch (bis zu 120 m hoch/Mammutbaum) und brauchen nichts als Sonne, Wasser und die Nährstoffe aus der Erde und können bis zu  bis zu 1000 Jahre alt zu werden.


Bäume sind deshalb für uns Menschen erstaunlich: sie leben, stehen in der Senkrechte wie der Mensch, aber können den Menschen um ein Vielfaches überragen. Außerdem können Sie bis zu 58 m dick werden, da bräuchte es 25 Menschen diesen zu umgreifen(mexikanische Sumpfzypresse). Auch die heimische Eiche kann einen Durchmesser von bis zu 3 Metern erreichen.

 

Der extremste Unterschied zu uns Menschen aber ist  das Alter der Bäume.


Einer der ältesten Bäume Deutschlands ist eine Linde von über 1200 Jahre. Ihr Leben begann um 800 n. Chr. im tiefsten Mittelalter.


Unvorstellbar, welche Ereignisse unter diesem Baum sich ereigneten-welche Zeiten, Epochen, Kriege und Veränderungen in so einem langen Zeitraum während eines „Baumlebens“ stattfanden.


Durch die kurze Lebensspanne des Menschen müssen wir in Geschichtsbüchern nachlesen, welche historischen Ereignisse sich seit dem Bestehen dieser Linde ereigneten.

 

In unseren Wäldern werden fast alle wachsenden Bäume genutzt, bevor sie ihr natürliches Lebensalter erreichen (Nutzwald).


Auch eine Fichte könnte bis zu 600 Jahren alt werden. In Deutschland sind die Fichten aber zur Holznutzung aufgeforstet worden und werden meist nach 80 – 120 Jahren gefällt; wie auch Eichen, Eschen oder Ahornbäume früher zur Holzgewinnung gefällt werden, als wie sie alt werden könnten.


Heute weiß man, dass für ein intaktes Ökosystem Wald es sehr wichtig ist, Bäume verschiedenen Alters zu haben und besonders auch sehr alte Bäume.