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Mensch und Natur

Es scheint ein Selbstverständnis zu sein, dass Mensch, Tier und Pflanzenwelt auf dem Planeten Erde zusammen existieren. Der Mensch ist, wie die Natur, an Faktoren wie Tag und Nacht – das Wetter – Sonne und Regen – die Jahreszeiten – Wasser und Sonne angepasst.


Und doch ist der Mensch, so sehr sein eigener Körper auch selber „Natur“ ist – in dem Sinne, dass er in vielem unabhängig vom Einfluss des Menschen entsteht und funktioniert – doch getrennt von „der Natur“, die ihn umgibt. Besonders in dem Sinne, dass die Natur in keiner Weise auf den Menschen angewiesen ist und von sich aus keine Verbindung und keine Kommunikation zum Menschen aufbaut.

Allerdings unterliegt der Mensch den Gesetzen der Natur, weil er von stärkeren Tieren angegriffen werden kann oder durch Unwetter in Nöte geraten kann.


Das bedingt, dass der Mensch sich schon immer vor der Natur schützen musste, um zu überleben.


Die Natur selber ist ein vom Menschen unabhängiges System, das den Menschen  nicht benötigt. Die Natur entsteht aus sich selbst heraus und nicht durch den Menschen.

 

Der  Mensch aber braucht die Natur; er braucht den Sauerstoff, den die Pflanzen produzieren und er braucht Pflanzen und Tiere für seine Nahrung.


Durch seine Intelligenz und Lernfähigkeit und durch seine Entwicklung vom Jäger und Sammler zur Sesshaftigkeit und durch die Entdeckung von Feuer, Werkzeug und Waffen konnte der Mensch die Bedrohung der Natur bezwingen.


Durch die Landwirtschaft konnte er seinen Nahrungsbedarf sichern, wie auch durch die Domestizierung der Tiere.

 

Ziegen in der Natur

Aber durch die Landwirtschaft, die Waldnutzung, die Nutzung der Meere, und  den Abbau von Bodenschätzen griff der Mensch auch vehement in das Ökosystem der Erde ein.


Je besser er die Gefahren der Natur, wie z.B. Krankheit, Nahrungsknappheit etc. beherrschte, desto rapider wuchs die Weltbevölkerung und desto mehr musste er die Ressourcen der Natur ausnutzen und das technologische System ausbauen.


Die Folgen der Zivilisation, der Technisierung, des Verkehrs, der Städte und der Ausnutzung der Bodenschätze hat den Prozess der Ausnutzung der Natur und der Beeinflussung des Klimas um ein Vielfaches beschleunigt und das Ökosystem Erde in die Krise gestürzt.

 

Die Klimakrise führt uns ein gewisses Versagen des Menschen vor Augen; denn der Mensch ist nicht vorausschauend maßvoll mit den Ressourcen des Planeten Erde umgegangen und hat die Beeinflussung des Bodens und den Einfluss auf die Natur nicht bedacht vorgenommen. Nun steht der Mensch vor den Mängeln und den Problemen dar, die er geschaffen hat und die das System Natur kollabieren lassen und damit sein eigenes Leben auf der Erde gefährdet.